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Leitgedanken


Wenn wir von Frauengesundheit sprechen, müssen Einrichtungen, die sich dem frauenspezifischen Ansatz verpflichtet fühlen, stets dieses Spezifikum im Auge behalten. Nur so kann gewährleistet werden, den Ansprüchen der Patientinnen auf Verbesserung ihrer Beschwerden sowie deren ganzheitlicher Behandlung gezielt gerecht zu werden. 

 

Ebenso gilt ein besonderes Augenmerk den Kindern.


Hier ist in den vergangenen Jahren eine deutliche Veränderung beobachtbar:
Deutlich mehr Kinder weisen heute z.B. chronische Erkrankungen auf. Die Zahl der übergewichtigen Kinder nimmt drastisch zu. Vielfach sind hier falsche Ernährung, psych. Probleme oder Bewegungsmangel die Ursachen. Ebenfalls treten verstärkt Kopf- und Bauchschmerzen sowie ADS/ADHKS bei Kindern auf.

 

Zunehmend mehr Anforderungen seitens Kindergarten, Schule sowie das leistungsorientierte Denken dieser Institutionen aber auch der Gesellschaft im allgemeinen Sinne üben einen nicht zu unterschätzenden Druck auf die Familien aus. „Hauptempfänger“ dieses Drucks sind die Mütter und Kinder, da die Erziehungsarbeit nach wie vor überwiegend in dieser Diade erfolgt.

 
Aber auch sich verändernde Familienstrukturen, Familienkrisen, wie z.B. Trennung, Arbeitslosigkeit oder Krankheit der Eltern, Tod von Angehörigen oder Freunden wirken sich oftmals nachteilig auf die Gesundheit, nicht nur der Erwachsenen, sondern auch auf die der Kinder aus. 

Leitfaden             gemeinsame Stärke             schwerelos

Unsere Arbeit mit Frauen in Familienverantwortung und deren Kindern basiert u.a.
auf den Grundlagen und der Grundorientierung des Deutschen Kinderschutzbundes:
 

  • Kindorientierung:
    Das Kind ist Subjekt mit dem Recht auf Entwicklung, Versorgung, Schutz und Beteiligung.
  • Familienorientierung:
    Familie ist der primäre Entwicklungs- und Erfahrungsort für Kinder.
  • Lebensweltorientierung:
    Der Komplexität der Lebenssituation von Familien und dem Einfluss der Umgebung
    auf die Gestaltung des Familienlebens wird Rechnung getragen.
  • Ressourcenorientierung:
    Förderung der Stärken und der Partizipation (Lebensgestaltung) der Eltern.