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Nachrichten aus MKK Talitha ... Juni 2019


Schirmherrin des Müttergenesungswerkes in Hessen
Ursula Bouffier besuchte Mutter-Kind-Klinik Talitha


Presseinfo CV Brilon 03.06.2019 
 
Presseinformation
Caritasverband Brilon e.V.
Interne • Externe Kommunikation
 Sandra Wamers - 03.06.2019 / 41






Schirmherrin Ursula Bouffier (stehend 3. von rechts)
Klinikleiterin Andrea Twardella (stehend 1. von links)
Foto: Caritas Brilon / Sandra Wamers

 

Verbundenheit und Interesse
Ursula Bouffier besuchte als Schirmherrin des Müttergenesungswerkes in Hessen die Mutter-Kind-Klinik Talitha in Bad Wildungen. Genau dort hatte die Ehefrau von Ministerpräsident Volker Bouffier in 2011 dieses Ehrenamt übernommen. „Seitdem fühle ich mich Talitha verbunden und habe die Entwicklung der Klinik verfolgt“, betonte Ehrengast Ursula Bouffier bei ihrem dritten Besuch.

Gemeinsamer Weg in die Zukunft
Zu der jüngsten Geschichte der Mutter-Kind-Klinik Talitha gehört deren Übernahme durch den Caritasverband Brilon. Für die Übernahme der Klinik wurde die neue Tochtergesellschaft „Caritas Brilon für Gesundheit und Familien gGmbH“ gegründet, in welche der ehemalige Trägerverein, der „Caritas Kur- und Erholungsheime im Erzbistum Paderborn e.V.“, überführt wurde. Dieser Schritt wurde im Januar 2018 vollzogen. Ein Schritt, der naturgemäß Veränderungen in sich trägt. „Dabei ist es unser Ziel, die Kliniken Talitha und auch St. Ursula in Winterberg konzeptionell, baulich und betriebswirtschaftlich in eine sichere Zukunft zu führen“, sagte Heinz-Georg Eirund, Vorstand Caritasverband Brilon.

Ganzheitlicher Ansatz
Von „Weggabelungen“ sprach Klinikleiterin Andrea Twardella auch mit Blick auf die noch weiter professionalisierten Schwerpunkte der Klinik. Dazu gehören unter anderem die Behandlung wie Vorbeugung von Adipositas und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. „Dabei legen wir Wert auf einen ganzheitlichen Ansatz“, so Twardella. Neben dem Körper werden auch die Psyche und Seele gesehen. Um den Körper aber professionell in den Blick zu nehmen, dafür bedarf es notwendiger Apparaturen, betonte Dr. Christan Wöllner. Zumal immer mehr Mütter bereits behandlungsbedürftig, und nicht präventiv, in die Klinik kommen würden. „Die Frauen und Kinder sind krank und werden von uns behandelt“, unterstrich Dr. Wöllner und kritisierte zugleich: „Wir leisten also weit mehr als das landläufig gedachte Tango und Fango. Wir bieten ein notwendiges All inclusive Paket, das wir leider nicht bezahlt bekommen.“

Sorgen um die Finanzierung
Diskrepanzen in der Refinanzierung bemängelte auch Caritas-Vorstand Heinz-Georg Eirund. Er zählte auf: Tariflöhne, Energie- und Lebensmittelpreise, Qualitätsanforderungen steigen. Diese Kostenzunahmen werden ungenügend refinanziert. „Die Kassen zahlen nur Tag genau, sodass bei einem Kur-Abbruch alle Kosten an uns hängen bleiben“, erklärte Klinikleiterin Twardella. „Die Leistungen liegen also in arger Diskrepanz zu Finanzierung und die Risiken liegen zu hundert Prozent beim Träger“, monierte Caritas-Vorstand Eirund und betonte: „Eine Mutter-Kind-Kur ist weit mehr als ein Erholungsurlaub. Wenn sich die Politik entscheidet, gute sozialwirtschaftliche Leistungen vorzuhalten, wie zum Beispiel eine Mutter-Kind-Klinik, ist das ein sehr guter Invest für die gesamte Gesellschaft.“

Unterstützung im Netzwerk
Die Anliegen und Sorgen notierte sich Schirmherrin Ursula Bouffier aufmerksam. „Es ist mir wichtig, über Ihre Anliegen und Sorgen zu sprechen“, betonte Ursula Bouffier, die sich als Netzwerkerin für die Belange von Müttern und Kindern versteht.

Neben Schirmherrin Ursula Bouffier waren auch Bürgermeister Ralf Gutheil und Ute Kühlewind vom Stadtmarketing in der Klinik Talitha zu Gast, denn als anerkannter und weit bekannter Kur- und Badeort baut Bad Wildungen auf gute Netzwerkarbeit.